HanseLifter Konfigurator

Glossarmenü



Mietstapler


Sonderbau

Glossar

A

Arbeitskörbe

Die Personenkörbe werden in die Staplergabeln eingehängt und dort gesichert. Der Korbboden ist rutschfest ausgelegt um einen optimalen und sicheren Stand zu gewährleisten. Bolzen mit doppelter Kettensicherung und gefederte Türverschlüsse tragen außerdem zur Sicherheit des Transportkorbes bei.

C

CE-Kennzeichnung

Richtlinien, Normen und Verordnungen sind die Basis für einen reibungslosen Handel im europäischen Wirtschaftsraum. Gleichzeitig dienen sie als Grundvoraussetzung für die CE-Kennzeichnung. Der Begriff CE heißt ausgeschrieben "Communauté Européenne", was die französische Bedeutung von Europäische Union ist.

Ein technisches Produkt, z.B. ein Gabelstapler oder ein Handhubwagen, welches in der Europäischen Union in den Verkehr gebracht und in Betrieb genommen wird, muss diesen Bestimmungen und allen angewendeten Richtlinien entsprechen. Dann ist das Produkt EG-konform und erhält eine CE-Kennzeichnung.

 

Diese Konformität wird durch ein Konformitätsbewertungsverfahren vom Hersteller durchgeführt. Es muss vor dem erstmaligen Inverkehrbringen (z.B. durch Verkauf) des technischen Produkts durchgeführt werden und wird durch die Ausstellung einer EG-Konformitätserklärung bestätigt. Die Konformität richtet sich nach der Komplexität des zu bewertenden Produktes. Während z.B. ein manueller Handgabelhubwagen nur wenige Bestimmungen erfüllen muss, sind es bei einem Deichselstapler, auf Grund der elektrischen Komponenten schon deutlich mehr Bestimmungen, die erfüllt werden müssen. Noch komplexer wird es selbstverständlich bei Gabelstaplern, Arbeitsbühnen und Schleppern.

 

Welche Übereinstimmungen und Anforderungen auf welches Produkt angewendet werden müssen, ist in den EG-Richtlinien gemäß Art. 95 EG-Vertrag, dem so genannten Binnenmarktvertrag, verankert. Eine Überprüfung der Einhaltung dieser Richtlinien erfolgt stichprobenartig. Generell muss immer von einer Übereinstimmung mit den Anforderungen der Richtlinien ausgegangen werden.

Erlöschen der EG-Konformität

Bei baulichen Veränderungen einer Maschine, die über eine Baumusterprüfung bewertet wurde, kann die EG-Konformität erlöschen, wenn diese Veränderungen maßgeblich für die Maschinenrichtlinien und andere korrespondierende Richtlinien, Verordnungen und Normen sind. In diesem Fall muss eine erneute Bewertung eines neuen Baumusters erfolgen.

 

Ebenfalls kann eine bauliche Veränderung der Maschine durch den Kunden zum Verlust der EG-Konformität und damit zur Stilllegung der Maschine führen.

D

Deichselstapler

Eine weitere Spezialvariante ist der Schubmaststapler. Schubmaststapler sind freitragend und radunterstützt zugleich. Zur Lastenaufnahme wird der Mast vorgeschoben, so dass die Gabel frei vor dem Fahrzeug liegt und sich bis auf den Boden absenken lässt. Der Transport der Last erfolgt jedoch bei zurückgezogenem Mast innerhalb der Radarme, was die Fahrstabilität verbessert und den Bedarf an Gegengewicht verringert. Bei seitlich angeordnetem Mast wird die Last mit dem seitlich angeordneten, ausfahrbaren Hubgerüst aufgenommen und für den Transport auf dem Tisch abgesetzt. Da man auf diesem Stapler seitlich sitzt, spricht man auch von einem Seitsitzstapler. Schubmaststapler sind für den innerbetrieblichen Transport insbesondere langer Lasten gedacht. Neben dem klassischen Dieselmotor wird bei Schubmaststaplern heute auch immer mehr der Elektroantrieb eingesetzt.

Doppelpedalsteuerung

Die Doppelpedalsteuerung wird anstelle eines Fahrrichtungshebels eingesetzt. Mit dieser optionalen Ausstattung erhalten Sie ein Fußpedal für jede Fahrtrichtung (vorwärts und rückwärts). So sind Fahrtrichtungswechsel schnell und komfortabel durchzuführen. Diese Art der Fahrtsteuerung kommt Ihnen besonders beim Be- und Entladen zugute.

Da Sie nicht mehr mit dem Handschalter die Fahrtrichtung wechseln müssen, sind Sie beim Rangieren wesentlich flexibler und können schneller auf verschiedene Situationen reagieren. Somit bietet diese Staplersteuerung zusätzlich noch einen enormen Sicherheitsvorteil.

Exklusiv für HanseLifter Elektro-Gabelstapler

HanseLifter bietet diese Art der Fahrtsteuerung exklusiv für die Gabelstapler der HLES-Serien und HL3ES-Serien an. Denn gerade bei Elektro-Gabelstaplern mit Drehstrom-antrieb entfaltet diese Technik ihre wahren Stärken. Bei der Änderung der Fahrtrichtung wird der Stapler automatisch abgebremst und nimmt dann fahrt in die entgegengesetzte Richtung auf - und das vollautomatisch.

E

Einfach-Zinkenversteller

Das Zinkenverstellgerät wird auf einen vorhanden Gabelträger oder einen integrierten Seitenschieber aufgesetzt. Dadurch bleiben alle Funktionen ohne Beeinträchtigung vorhanden. Durch die einfache Montage lässt sich der Zinkenversteller schnell an- und abbauen, wodurch der Stapler kurzfristig für die Nutzung mit Zinkenversteller modifiziert werden kann.

Elektrostapler

Weltweit gibt es kaum Firmen - d.h. zum Beispiel Firmen, die zum Beispiel mit Waren handeln (kaufen oder verkaufen) oder Firmen, die etwas herstellen etc. - die ohne den Einsatz eines Elektrostapler oder die unterschiedlichsten Varianten des normalen Gabelstaplers auskommen können. Nicht immer hilft die reine Muskelkraft der Arbeiter aus, um zum Beispiel schwere Paletten mit Waren jeglicher Art von Punkt A zum Punkt B zu befördern. So ein Elektrostapler o.ä. ist einfach unverzichtbar geworden.

Der erste Gabelstapler wurde 1917 hergestellt und seine Erfindung war für die arbeitende Bevölkerung eine große Erleichterung. Der normal gängige Gabelstapler - es gibt aber auch noch größere mit anderen / höheren Leistungswerten - kann bis maximal 8t Last tragen und das bis ca. 6 m Höhe. Es gibt den Gabelstapler, der mit einem ganz normalen Motor - Verbrennungsmotor - läuft und eben den Elektrostapler. Gängig sind Fahrzeuge wahlweise mit vier oder drei Rädern, wobei bei den Staplern mit drei Rädern, das einzelne Rad hinten angebracht ist. Je nach Einsatzort sind auch unterschiedliche Bereifungen anzutreffen. Die Hubeinheit mit der Gabel für den Transport und der Hubmast sind beim Gabelstapler die wichtigsten Teile. Die Hydraulik des Gabelstaplers läuft entweder horizontal oder vertikal. Der Gabelstaplerfahrer - der einen gesonderten Staplerschein dafür benötigt - sitzt hinter der Hubeinheit.

Wie bei allen Geräten gibt es auch beim Gabelstapler / Elektrostapler noch ganz spezielle Varianten.

Eine Version ist der Seitenstapler. Hier ist die Hubeinheit an der Seite angebracht und die Lasten werden seitlich aufgenommen und zum Beispiel aus einem Regal entfernt und dann auf dem Boden oder einem Tisch abgesetzt. Sie werden meistens in Werkshallen etc. - also innerbetrieblich - benutzt und sie sind besonders für sehr lange Lasten konzipiert. Auch ihn gibt es mit Verbrennungsmotor (Erdgas, Diesel, Treibgas) oder als Elektrostapler.
Zum anderen gibt es den so genannten Geländestapler. Er wird auch gerne Großreifenstapler genannt, weil durch die großen Reifen incl. Allradantrieb eine bessere Gängigkeit im Gelände gewährleistet wird. Wie der Name schon aussagt, wird er vermehrt im Gelände benutzt und zum größten Teil mit Diesel betrieben. Er ist sehr robust gebaut und kommt daher zum Beispiel in Bergwerken, in der Forstwirtschaft etc. vermehrt zum Einsatz.

Als "Lightversion" gibt es den so genannten ganz einfach Handstapler oder Handhubwagen. Er wird wie der Name schon sagt per Hand betrieben. Eine lange Deichsel dient dem Arbeiter zum Anheben und Lenken. Der Arbeiter schiebt die beiden Zinken unter z.B. die Palette und kann dann mit einer pumpenden Auf- und Abbewegung der Deichsel die Hydraulik in Gang setzen. Den Handstapler kann man schieben oder ziehen und zum Absetzen der Ladung wird am Seilzug des Griffes gezogen. Das Eigengewicht liegt unter 100 kg und er kann bis max. 10 t tragen.
Neben dem Handhubwagen gibt es noch die Elektro- und Niederflurhubwagen.
Der Unterschied von Hubwagen und Gabelstapler liegt u.a. darin, dass der Hubwagenfahrer sein Gerät auf dem Boden oder auf einer am Hubwagen befestigten Plattform stehenderweise betätigt, während der Gabelstaplerfahrer sitzend seine Tätigkeit ausübt. Auch ist das Gegengewicht beim Hubwagen kleiner als beim so genannten Gegengewichtstapler.

Ersatzteile für Gabelstapler

Ein Gabelstapler ist ein Fördergerät für den innerbetrieblichen Transport und wird in Baustoffhandlungen, Supermärkten, Baumärkten, Gärtnereien und dergleichen, eingesetzt. Mit ihm werden zum Beispiel Paletten mit Elektrowaren, Lebensmitteln, Pflanzen, Holz oder Pflastersteine und Klinker transportiert. Die Hydraulik des Gabelstaplers macht es möglich, die Zinken horizontal und vertikal zu bewegen. Gabelstapler können drei oder vier Räder besitzen.

Damit ein Stapler möglichst lange und vielfältig eingesetzt werden kann, haben kompetente, spezialisierte Firmen einiges an Ersatzteilen und Anbaugeräten in ihrem Programm. Wichtig ist zu wissen, dass Anbaugeräte die Resttragefähigkeit eines Gabelstaplers verringern können.

Drehgeräte mit einer 180° oder 360° Drehtour können eine einsteckbare Drittgabel und auch eine vierte Obergabel besitzen. Im Angebot sind Schläuche und Kupplung enthalten.

Anbaugeräte für den Stapler sind z.B. feuerverzinkte, robuste Altbatteriecontainer, mit abschließbarem Deckel und einem auswechselbarem PE - Innenbehälter. Die robuste und schlagfeste Randbeschichtung ist resistent gegenüber Schwefelsäure.

Die Kehrmaschine für den Stapler kann, durch Aufstecken auf die Gabelzinken, schnell montiert werden. Das Anbaugerät besitzt einen hydraulischen Antrieb, eine Schmutzsammelwanne und eine Seilzugentleerung. Bei Bedarf können ein Seitenbesen, eine Wassersprüheinrichtung oder Spezialkehrwalzen aus Nylon/Stahl separat bestellt werden.

Der Gabelstapler kann mit einem Streugerät oder einem Schneeschieber ausgerüstet werden, um der Verpflichtung, die Eis und Schnee mit sich bringen, nachkommen zu können.

Die Schüttgutschaufel wird fest am Gabelträger des Staplers montiert. Die beiden doppelt wirkenden Hydraulikzylinder machen sie für alle Arten von Schüttmaterialien verwendbar. Integriert ist auch eine stabile Schürfschiene.

Schüttschaufeln bekommt man in unterschiedlichen Ausführungen, je nach Bedarf. Die Kartoffelschaufel beispielsweise, wird nur durch das Aufstecken auf die Gabel des Gabelstaplers montiert. Das Material besteht aus 5mm Feinkornstahl und eignet sich für Schüttarten wie Möhren, Zwiebeln und natürlich Kartoffeln. Weiter gibt es noch Industrieschaufeln, Landschaufeln und einige mehr.

Arbeitsbühnen werden am Gabelstapler fest montiert, indem sie an den Gabelzinken aufgehängt werden. Arbeitsbühnen werden für Wartungs- oder Reparaturarbeiten benötigt. Eine integrierte Werkzeugablage ist praktisch und dient auch der Sicherheit. Die Bühnen besitzen das CE- Zertifikat und sind immer nur für eine bestimmt Anzahl an Personen zulässig.

Das Angebot an Anbaugeräten umfasst Ballenklammern, Kippschaufeln, Zinkenverstellgeräte, Papierrollenklammern, Fassrollenklammern, Fasshandling- Geräte, Teleskoplader und Befülltrichter.

Bei der Liefung von Ersatzteilen, im Falle eines Defektes des Gabestaplers, sind schnelle Lieferzeiten und ein kompetenter Service sehr wichtig. Spezialisierte Firmen im Internet, stehen mit Rat und Tat und mit ihrem Warensortiment zur Verfügung.

So werden alle Arten an benötigten Batterien angeboten, wie zum Beispiel Starterbatterien, Antriebsbatterien oder auch Gel- Batterien. Die richtigen Batterien für Transportsysteme, Ladegeräte Spannungswandler, Notschalter und auch Batteriekabel, befunden sich in der Angebotspalette. Ganze Kabelbäume werden auf Wunsch, passend angefertigt.

Wenn der Anlasser nicht mehr funktioniert, kann er ohne Probleme einzeln bestellt werden, und auch eine Lichtmaschine bekommt man passend, zum vorhandenen Modell daheim. Katalysatoren, Auspuffrohre und Dichtungen werden benötigt, um für eine bessere Qualität der Luft, in unmittelbarer Umgebung des Arbeitsplatzes, zu sorgen.

Für jeden Gabelstapler- Typ können alle Errsatzteile bestellt werden, die für eine optimale Funktion der Bremsen nötig sind. Zum Beispiel gehören Bremsbeläge, Bremstrommeln und Bremspedale, aber auch Bremsflüssigkeit dazu. Elektronische Leiterplatten oder Ersatzteile für Dieselmotoren können geordert werden. Auf Wunsch übernimmt das Unternehmen die Reparatur und den Einbau.

Ist der Sitz des Staplers abgenutzt, kann problemlos ein neuer bestellt werden. Auch Rollen und Reifen, Spiegel und einzelne Gabeln befinden sich in dem Sortiment des Anbieters.

Fehlen Kleinteile im Elektrobereich, ist eine schnelle Abwicklung der Bestellung nötig. Bei den Kleinteilen kann es sich um Mikroschalter, diverse Sicherungen und Dioden oder Zündschlösser handeln. Wer den richtigen Filter für sein Filtersystem braucht, muss lediglich bei der Bestellung die Type des Gabelstaplers, die Fahrgestellnummer und die Motorbezeichnung angeben. In der Regel reichen diese Angaben aus, damit die Ersatzteile schnell und zügig geliefert werden können.

Motoren für Gabelstapler sind neu erhältlich, können aber auch im Austausch geliefert werden. Es reicht bei der Bestellung eine exakte Angabe der Daten des Gabelstaplers.

G

Gabelhubwagen

 

Gabelhubwagen - unverzichtbare Lagerhelfer

Gabelhubwagen sind in jedem Produktionsbetrieb, in Speditionen und Warenlagern im Einsatz. Sie dienen dazu palettierte Waren und Güter zu transportieren. Die klassischen Gabelhubwagen sind mit zwei Gabelzinken und einer Hubdeichsel ausgestattet. Die Gabelzinken werden unter die Palette gefahren und dann mit der Hubdeichsel angehoben.

Mit einem Gabelhubwagen lassen sich Paletten nahezu jeder Art und entsprechend angefertigte Gitterboxen und Kisten transportieren. Dabei wird der Hubwagen und die Palette oder Kiste gefahren und mithilfe einer Hydraulikpumpe manuell angehoben. So kann die Palette oder Kiste einfach transportiert werden. Der Hubwagenführer schiebt oder zieht den Hubwagen mit der Palette.

Die klassischen Gabelhubwagen haben eine Tragfähigkeit von rund 2,5t. Es gibt aber auch Modelle mit einer Tragfähigkeit von mehr als 3,5t. Die normalen Gabelhubwagen heben bis zu einer Höhe von rund 200mm, eben um Paletten und Kisten anzuheben und transportieren zu können. Um Waren in größere Höhen zu heben oder Paletten übereinander zu stapeln können Sie z.B. Hochhubwagen, Deichselstapler oder Gabelstapler.

Genormte Standardmaße für Europaletten

Der Standard-Gabelhubwagen ist auf die Abmessungen einer Euro-Palette oder einer Euromaß-Palette abgestimmt und hat eine Gabelträgerbreite von 520 - 550mm und eine Gabelzinkenlänge von 1150mm.

Verschiedene Ausführungen - Gabelhubwagen für jeden Einsatzzweck

Gabelhubwagen sind in verschiedensten Ausführungen erhältlich. Damit lassen sich nahezu alle Arbeitsbereiche abdecken. Neben der Möglichkeit Hubwagen in verschiedenen Tragfähigkeiten zu bekommen gibt es auch Hubwagen in Sonderlängen oder Sonderbreiten. Dabein sind die Gabelzinken entweder Länger oder Kürzer als der Standard oder die Gabelträgerbreite ist schmaler oder breiter als der Standard. Diese Hubwagen werden beispielsweise eingesetzt um Paletten, Körbe oder Kisten mit Sondermaßen zu transportieren.

Weitere Sondermodelle von Gabelhubwagen bieten z.B. die Möglichkeit auch seitwärts zu rangieren, sind mit einer Schnellhub-Hydraulikpumpe oder einer Bremse, für Fahrten an Rampen und Schrägen, ausgestattet oder heben bereits aus besonders niedrigen Höhen.

Darüber hinaus gibt es auch Gabelhubwagen, die aus Edelstahl gefertigt sind um in der Lebensmittel-industrie, im Gesundheitsbereich oder in Reinräumen eingesetzt werden können oder vollverzinkte Hubwagen die für die Arbeit in Nassbereichen konzipiert sind. Es gibt auch Gabelhubwagen, die aus der ursprünglichen Form komplett gelöst sind und z.B. mit speziellen Gabelzinken für den Transport von Stoff- oder Papierrollen oder Fässer geeignet sind. Auch Modelle mit großen Reifen, die im Outdoor-Bereich eingesetzt werden gibt es am Markt. Die Vielfalt der Modelle zeigt, wo überall Gabelhubwagen zum Einsatz kommen.

Waagehubwagen - eine besondere Form der Gabelhubwagen zur Lasten- und Stückgutkontrolle

Eine gesonderte Rolle bei den Gabelhubwagen stellen die Waagehubwagen dar. Dabei handelt es sich um Hubwagen, die mit Wiegezellen in den Gabelzinken, einer Wiegeeinheit und einem Display, z.T. auch mit einem Drucker ausgestattet sind. Diese wiegenden Hubwagen werden hauptsächlich bei der Verladung von Paletten eingesetzt, entweder um die Palettenzahl, das Gesamtgewicht oder einzelne Palettengewichte zu ermitteln und zu kontrollieren.

Die Waagehubwagen gibt es, wie andere Hubwagen auch, in verschiedenen Ausführungen. Die erste Unterscheidung findet bereits bei der Wiegegenauigkeit statt. Dabei können Sie zwischen Geräten mit 5 oder 10kg Wiegeschritten und Toleranzen von 1% oder mehr, bis hin zu Präzisionswiegehubwagen mit Wiegeschritten im 100g Bereich und Toleranzen unter 0,1% wählen. Für eine weitere Unterscheidung sorgen geeichte oder eichbare Wiegezellen und die bereits erwähnte Ausgabemöglichkeit über eine Druckerschnittstelle an einen integrierten oder externen Drucker.

 

Gabelstapler

Moderne Logistik beinhaltet Lager- und Transportaufgaben, die ohne systematische Problem-lösungen unerfüllbar blieben. Neben höchsten Qualitäts- und vor allem Quantitätsanforderungen, müssen Termin- und Kostendruck immer wieder neu bewältigt werden. Dabei spielen Lager- und Ladetätigkeiten wie Stapeln und Stauen immer noch eine Schlüsselrolle. Hier haben Entwicklungen wie Paletten und Container im letzten halben Jahrhundert die Welt wesentlich verändert. Ohne zuverlässige und auf die Aufgaben spezialisierte Technik geht hier nichts mehr.

Gabelstapler sind inzwischen ein unverzichtbares, ja selbstverständliches Werkzeug und Herzstück der Logistikbranche. Aber auch in Produktion und Handel sind diese Geräte nicht mehr wegzudenken.
Stichworte wie Einweg- und Europaletten oder Gitterboxen können uns verdeutlichen, welch rasanten Wandel der Einsatz von Gabelstaplern bei allen Transport-, Lager- und Verteilungsaufgaben gebracht hat. Kein See- oder Binnenhafen, kein Supermarkt oder Kaufhaus hat sich diesem Wandel entziehen können. Waren früher unzählige Menschen mit dem Transport und dem Be- und Entladen beschäftigt, werden diese Tätigkeiten heute von Gabelstaplern aller Größen erledigt. Waren früher riesige Güterbahnhöfe allein mit der Abwicklung des so genannten Stückgutverkehrs das pulsierende Herzstück in der Güterabwicklung der Metropolen, haben die Containerterminals sie überflüssig gemacht.

Stapler werden in Antriebsart und Aufgabenerfüllung unterschieden. So ergibt sich eine für den Laien schier unüberschaubare Staplervielfalt.
Es gibt Gabelstapler die mit Elektro-, Gas-, Diesel- oder Benzinmotoren angetrieben werden. Hierbei gibt der Einsatzort meist die Vorgaben. Stapler, die in geschlossenen Räumen eingesetzt werden sollen, werden regelmäßig in der Ausführung mit Elektromotoren gewählt. So entfallen Abgas- und die damit verbundenen Lüftungsprobleme.
Gabelstapler werden in der Bauart auch nach der Anzahl der Reifen, mit denen sie bestückt sind eingeteilt. Besonders wendig sind die 3Rad- Modelle. Es gibt aber auch die 4-, 5- und 6rädrigen Stapler.
Wenn man Containerstapler (Reachstacker) ganz allgemein zu den Gabelstaplern rechnet, kann man feststellen, dass es sie in allen Größen und Gewichtsklassen von 1t bis 42t Tragkraft als handelsübliche Typen gibt.
Für großformatige Güter wie Plattenmaterial oder Massivholzbretter- und Bohlen werden meist Gabelstapler gebraucht, die den Lademast seitlich angeordnet haben.
Vertrauter und alltäglicher sind uns die Gabelstapler, die den Mast mit der Ladegabel vorne (je nach Fahrtrichtung hinten) führen.
Für alle Gabelstapler gilt, dass sie von qualifiziertem Personal bedient und gepflegt werden müssen. In Deutschland ist für diese Tätigkeit der Besitz des Staplerscheines absolutes muss. Wobei immer berücksichtigt werden muss, dass ein Staplerfahrer, der sehr viel Erfahrung mit dem Be- und Entladen von LKW´s hat, nicht unbedingt auch Hochregale präzise füllen und leeren kann. Lagerarbeiter mit entsprechender Qualifikation sind gesuchte und umworbene Spezialisten geworden.

Die Staplervielfalt entspricht der Vielseitigkeit der zu erfüllenden Aufgaben. Das führt zur entsprechenden Bezeichnungsvielfalt.
Kleinster Stapler ist der Deichselstapler, wenn man den so genannten Hubwagen nicht mitrechnet. Denn dieser ist ausschließlich Transportgerät und kann keine Stapelfunktionen erfüllen. Der Deichselstapler hingegen ist je nach Bauart in der Lage, z.B. Gitterboxen aufeinander zu stapeln. Er wird vom Bediener an der Deichsel gesteuert und bietet keinen integrierten Sitzplatz für den Staplerfahrer. Diese Form des Gabelstaplers finden wir oft im Kommissionierungslager und Supermärkten.
Äußerst wendig und einfach zu bedienen, ist er in den engen Gängen und kleinen Lägern vor allem von den Discount-Betrieben benötigt worden, die ihre Ware nicht mehr in Regalen anboten, sondern einfach auf der genormten Palette präsentierten.

Schubmaststapler mit Tele-, Teleskop-, Telefreisicht-, Telefreihub- und Triplexmasten, sowie Vierwegestapler, hingegen bieten integrierte Sitzplätze. Wahlweise mit offenen und geschlossenen Kabinen, deren Ausstattung von Klima bis Kamera reicht.
Die Klimaanlage ist besonders dann wichtig, wenn z. B. Ware in Kühlhäusern bewegt werden muss.
Mit Hilfe einer Kamera kann der Staplerfahrer selbst Regalfächer in Schwindel erregender Höhe präzise und schnell ansteuern.
Neben all diesen von Bedienungspersonal geführten Staplern haben sich in allen Anwendungsbereichen auch die Stapler etabliert, die man Vollautomaten nennen könnte.
Moderne Containerterminals sind inzwischen Menschenleere Anlagen, in denen wie von Geisterhand die genormten Blechkisten von einem Transportmittel auf ein anderes umgeladen werden. Die Zwischenlagerung ist selbstverständlich inbegriffen.
Besonders eindrucksvoll lässt sich dies in unseren Überseehäfen mit ihren neuen Anlagen beobachten.
So verhält es sich auch mit Lagerstätten, die auf Paletten oder Boxen Waren auf engstem Raum z.B. in Hochregal - Lägern bevorraten, kommissionieren und verteilen.
Die hierfür benötigten Stapler werden von einem zentralen Rechner gesteuert, der Bedienungspersonal für den einzelnen Stapler entbehrlich macht. Diese Stapler für Zentralgesteuerte Anlagen bieten keine Einrichtungen für den Handbetrieb.
Die Industrieproduktion hat sich unter dem enormen Kostendruck in den letzten Jahrzehnten weitgehend auf just in time Belieferung umgestellt. Das heißt, es wird kaum noch Kapital in eigener Rohstofflagerung gebunden. Der Lieferant wird hingegen verpflichtet, den Teile- oder Rohstoffbedarf genau dann anzuliefern, wenn er gebraucht wird. Die hiermit einhergehenden Verpflichtungen kann nur der Logistikunternehmer wirtschaftlich sinnvoll erfüllen helfen, wenn er zielgenau und systematisch überall das richtige Gerät einsetzt. Den richtigen Gabelstapler zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bereithält. Denn Wartezeiten für LKW und Personal müssen auf ein Minimum reduziert sein, damit mögliche Gewinne kein Konjunktiv bleiben.

Gabelstapler Typen

Hauptsächlich sind Gabelstapler für den Transport von Paletten gedacht, aber natürlich sind auch andere Transporte z. B. von Fässern damit möglich. Man nennt einen Gabelstapler auch ein Flurfördergerät für den innterbetrieblichen Transport. Wichtigstes Merkmal ist seine Hubeinheit, diese besteht aus einem Gabelträger und einem Hubmast. Die Gabelträger sind durch stählerne Zinken verstellbar, dies ist durch Hydraulik hauptsächlich vertikal, in manchen Fällen aber auch horizontal möglich. Der Gabelstapler hat seinen Namen den beiden Zinken zu verdanken, die man Gabel nennt.

Darf jeder einen Stapler fahren?

Die Antwort hierauf ist ein eindeutiges Nein. Diese schwierige und teils auch gefährliche Aufgabe, dürfen nur Personen ausführen, die entsprechend geschult sind. Zudem ist eine Prüfung erforderlich und eine jährliche neue Unterweisung ist Pflicht.

Technische Details

Ein Gabelstapler kann verbrennungsmotorisch oder auch elektromotirisch erfolgen. In Treibgas,- Erdgas- oder auch Dieselantriebe sind die verbrennungsmotorischen Antriebe unterteilt. Gleichstrom- und Drehstromantriebe sind die Unterteilungen für elektromotorische Antriebe. Gabelstapler gibt es mit drei oder auch vier Rädern. Bei einem Stapler mit drei Rädern befindet sich das einzelne Rad hinten. Standsicherheit kann durch eine spezielle Bereifung erhöht werden. Normale Hublasten befinden sich zwischen 1 t und 8 t, die Hubhöhen bewegen sich im Bereich bis zu 6 m. Größere Fahrzeuge sind aber auch im Handel erhältlich.

Varianten

Man kann bei Gabelstaplern in zwei Sondervarianten unterteilen. So gibt es den Geländestapler, den man auch Großreifenstapler nennt. Diese Modelle sind sehr robust gebaut, haben Niederdruckreifen, sowie normalerweise Dieselmotoren. Einsatzgebiete findet man in Bergwerken, der Forstwirtschaft, Schwerindustrie oder auch im Anlagenbau. Die zweite Variante ist der Seitenstapler. Diese werden bevorzugt beim Be- oder Entladen von längeren Lasten benutzt. Sehr oft kommt hier zum Antrieb durch Dieselmotor immer öfter der Elektroantrieb zum Einsatz.

Plattformstapler

Der Plattformstapler, auch Hochheber genannt, ist ideal als Kommissionierhilfe. Die Plattform kann entfernt werden, da sie nur aufgelegt wird. Kurze Einwegpaletten kann man sehr gut mit den Gabeln anheben.

Hydraulik-Gabelstapler

Der hydraulische Stapler eigenet sich bestens für den Einsatz auf kurzen Strecken bei Stapel- und Transportarbeiten. Eine Senkgeschwindigkeit, die stufenlos regulierbar ist, sorgt für eine komfortable Bedienung.

Breitspur-Hydraulik-Gabelstapler

Dieser Stapler eignet sich für Quer-Aufnahme von Paletten bestens. Die Gabelrollen fahren seitlich an der Palette vorbei und nehmen eine Palette dadurch bequem und leicht auf.

Handwinden-Gabelstapler

Ein Stahlseil übernimmt hier die Kraftübertragung. Die Gabel wird mit der aufgenommenen Last, durch eine selbsthemmende Sicherheitswinde, auf der gewünschten Höhe fixiert. Diesen Stapler gibt es auch mit Kippvorrichtung.

Elektro-Deichselstapler

Elektro-Stapler, der durch eine an der drehbaren Vorderachse befestigten Holz- oder Stahlstange mit dem Zugmittel verbunden ist.

Elektro-Handstapler

Diese unentbehrlichen Helfer sind genau dann richtig, wenn Lasten , Paletten oder auch Werkzeuge auf die richtige Arbeitshöhe angehoben oder gestapelt werden müssen. Sie sind eine günstige Alternative zu Elektro-Deichselstaplern.

Bereifung

Man kann zwischen einer glatten Hallenbereifung und einer robusten Grob-Profil-Bereifung für den Außenbereich, also etwa für Schotter und Matsch, wählen, je nach Einsatzort des Staplers.

Zubehör

Hier gibt es beispielsweise Gabelverlängerungen, Teleskoplader oder Arbeitsbühnen. Aber natürlich auch einen Batterieladeplatz sowie Batterieladegeräte.

Fazit

Inzwischen gibt es für jeden Einsatzbereich den passenden Stapler. Vor einer Anschaffung sollte man sich Gedanken machen, welche Tragkraft und welcher Hubbereich nötig sind. Die Art der Bereifung, Art der Hydraulik sowie die Motorisierungsform dürfen dabei auch nicht außer Acht gelassen werden. Ein weiterer Aspekt könnte noch das Material der Gabelrollen und Lenkräder sein. Kurzum alle Vor- und Nachteile sollten abgewogen werden. Neben den technischen Gegebenheiten muss auch das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine perfekt sein, so hilft es dem Bediener sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren und vermeidet Stress. Wer ganz sicher gehen will, läßt sich im Fachhandel beraten und kann eventuell ein Modell vorab, sozusagen zum Testen, mieten.

H

Humanschwingungen

(EU-Verordnung Vibration 2002/44/EG)

Richtlinien, Verordnungen und Kennzeichnungspflichten bei Flurfördergeräten

Als Humanschwingungen, oder auch Ganzkörperschwingungen werden alle auf einen Menschen einwirkenden Schwingungen bezeichnet, die auf mechanische Weise durch Maschinen und Geräte entstehen. Die „Vibrations-Richtlinie“ der EU stellte dafür strenge Grenzwerte für diese Belastungen am Arbeitsplatz auf.

Im Bereich der Flurförderzeuge sind besonders die Führer von Gabelstaplern und Deichselstaplern im Mitfahrerbetrieb von diesen Vibrationen betroffen. Häufig liegt die Ursache aber mehr an einer unsachgemäßen Handhabung, als an einem technischen Mangel. So können zwar Stapler, die eigentlich für den Betrieb im Innenbereich entwickelt wurden, auch im Freien genutzt werden, doch sollte man dabei auch auf die Beschaffenheit des Bodens achten, um Schwingungen zu vermeiden.

 

Daher ist es besonders in diesem Bereich wichtig sowohl technische, als auch bauliche Anlagen zu warten und Mitarbeiter zu schulen, wie sie das Risiko von Humanschwingungen reduzieren können.

K

Konformitätsbewertungsverfahren

Richtlinien, Verordnungen und Kennzeichnungspflichten bei Flurfördergeräten

Das Konformitätsbewertungsverfahren dient zur Analyse und Bestimmung des technischen Zustandes einer Maschine oder Anlage. Dabei werden anhand von Richtlinien, Verordnungen und Normen, Abweichungen und Mängel bewertet. Diese Bewertung erfolgt direkt vom Hersteller oder Generalunternehmer und wird in eigener Verantwortung durchgeführt.

Durch dieses Konformitätsbewertungsverfahren weist der Hersteller nach, dass er alle Richtlinien und Verordnungen oder deren grundlegenden Anforderungen erfüllt. Daraufhin stellt der Hersteller eine EG-Konformitätserklärung aus und das Produkt erhält die CE-Kennzeichnung. Grundsätzlich wird zwischen drei verschiedenen Konformitätsbewertungsverfahren unterschieden:

 

  1. Den klassischen Normalfall bildet die Beurteilung der Konformität auf Grundlage der allgemeinen Anforderungen der Maschinenrichtlinie. Dies ist eine so genannte Risikobeurteilung.

  2. Als zweite Möglichkeit gibt es die Beurteilung nach einer Baumusterprüfung, wobei das Baumuster von einer externen Stelle geprüft wird – eine weitere Kontrolle der fertigen Produkte erfolgt aber nur noch stichprobenartig.

  3. Die dritte Art des Verfahrens ist die Qualitätssicherung, die sowohl durch interne als auch durch externe Stellen erfolgt.

Die Hub- und Fördergeräte von HanseLifter werden durch eine konsequente Risikobeurteilung und eine kontinuierliche Qualitätsprüfung bewertet und beurteilt. Auftretende Fehler oder Mängel werden umgehend beseitigt. Die Qualität der Gabelstapler, Hubwagen und aller anderen Hub- und Fördergeräte von HanseLifter wird auf diese Weise fortlaufend verbessert und erweitert.

 

 

 

Maschinenrichtlinie 98/37/EG

Eine der Hauptrichtlinien für die Stapler und Hubgeräte von HanseLifter ist die Maschinenrichtlinie 98/37/EG. Sie stellt die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen bei der Konzeptionierung und dem Bau von Maschinen und Sicherheitsbauteilen zur Verfügung. An diese Richtlinie müssen sich alle technischen Maschinen und Anlagen halten, die in der Europäischen Union produziert und in Umlauf gebracht werden.

Neue Maschinenrichtlinie ab dem 29.12.2009

Zum Stichtag 29. Dezember 2009 tritt die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Kraft. Neben verschiedenen Klarstellungen und Korrekturen der Anwendungsbereiche und Definitionen wurden auch grundlegende Änderungen vorgenommen. Hervorzuheben sind dabei besonders:

  • Hersteller müssen einen Bevollmächtigten im EWR angeben

  • Maßnahmenkatalog bei falscher oder fehlerhafter CE-Kennzeichnung

  • Mehr sicherheitstechnische Freiheiten

  • Das Konformitätsverfahren für elektrische Gefahren ist nun in der Maschinenrichtlinie verankert und nicht mehr in der Niederspannungsrichtlinie

HINWEIS: Die Änderung erfolgt auf den Stichtag. Eine Übergangsfrist, in der beide Richtlinien gültig sind, gibt es nicht.

Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG

Eine weitere wichtige Richtlinie bei elektrisch betriebenen Maschinen, wie z.B. Elektro-Gabelstaplern, Deichselstaplern oder semi-elektrischen Hub- und Fördergeräten, ist die Niederspannungsrichtlinie. Demnach müssen alle elektrischen Betriebsmittel so hergestellt werden, dass sie bei ordnungsgemäßer Nutzung und Wartung die Sicherheit von Menschen und die Erhaltung von Sachwerten nicht gefährden.

R

Regale und deren Einsatz in der Industrie

Regale werden in der heutigen Zeit in vielerlei Hinsicht verwendet, auch gibt es eine Menge an unterschiedlicher Regalverwendungen und unterschiedliche Regaltypen. Hier wollen wir versuchen die einzelnen Regale mal zu betrachten. In vielen Unternehmen ist es äußerst wichtig, Gestelle, Regale, Wagen und sonstige zweckmäßige Strukturen zu montieren und anzupassen. Aus diesem Grunde werden auch verschieden Regale zum Einsatz angeboten.

 

Eines darunter ist das Regal, das zur Ausstellung dient. Hier werden Produkte werbewirksam dargestellt damit der Kunde die Ware in Augenschein nehmen kann. Je nach Art des Produktes muss es in Leichtbauweise oder für Schwerlasten zugelassen sein. Wichtig ist hier das es repräsentativ in die Firmenstruktur passt.

 

Eine weitere Regalform, sind rollende Beförderer, die zum Beispiel in der Fließbandproduktion eingesetzt werden. Sie garantieren einen reibungslosen Ablauf in der Fertigung.

 

In der Industrie gibt es sogenannte Schwerlastregale diese sind besonders dafür hergestellt um eine große Menge an Gewicht zu tragen und stabil zu stehen. Diese Art der Lagerung ermöglicht eine hohe Raumausnutzung und verhindert einen evtl. Anbau eines Lagers, diese können doppelstöckig eingebaut werden. Mit Sicherungsgittern und Handlauf bzw. Treppen können diese sogar betreten werden. Verbunden an Wand oder frei in der Halle platziert bieten sie für jede Verwendung das Richtige. Regale begegnen uns im täglichen Leben eigentlich überall, im Supermarkt, im Textilgeschäft, im Baumarkt ja sogar im Büro gibt es Regale.

 

Dort werden Waren angeboten, Ordner eingereiht oder dekoriert. Jedes Regal hat seinen bestimmten Zweck und ist demzufolge mal schöner mal eher auf Gewicht und Belastung hergestellt Verzinkt oder lackiert es gibt sie in allen Formen und Variationen. Regale gibt es aus verschiedenen Materialen. Lagerregale bei Werkstätten sind meist aus Metall da dieser einer starken Beanspruchung ausgesetzt werden, die müssen säurefest und stabil sein, um Reifen und Materialien zu lagern.

 

Weiterhin gibt es Holzregalen in Bibliotheken, hier sind diese meist auf Rollengelagert um möglichtst viel Stauraum auf kleinstem Platz zu ermöglichen. Diese Regale haben auch eine höhere Beanspruchung da Bücher auch ein gewisses Gewicht vorweisen können. Weiterhin muss auch gewährleistet sein, das der Bibliothekar auf die Regale mit sogenannten Schiebeleitern steigen kann, das setzt voraus das trotz der Schiebefunktion eine sichere Konstruktion und Einbau gegeben sein muss.

 

Hochregale in Auslieferungshallen für große Versandunternehmen funktionieren meist maschinell, hier arbeiten Computer. Meistens übernimmt nur ein Arbeiter die Aufsicht und kontrolliert die Ware. Jedoch gibt es auch Hochlager die mit dem Gabelstapler bedient werden müssen. Diese sind zwei- oder dreistöckig und nur für die Verwendung zum Be- und Entladen mit dem Gabelstapler gedacht. Ein Betreten dieser Anlage ist verboten.
Auch sind in der Industrie vertikale Umlaufregale in Verwendung, hier gilt das Prinzip ein schrankhohes Regal mit Umlauffunktion damit man ein vielfaches mehr darin Lagern kann. Es funktioniert im Paternosterprinzip.
Ohne Regale und Regalsysteme würden Industrie und Handel viel mehr Lagerplatz benötigen was die Kosten um ein vielfaches erhöhen würde.

Rollenbahnen

Für die Nutzung von Rollenbahnen ist es von Bedeutung, dass die zu befördernden Stückgüter über einen relativ ebenen Boden verfügen oder deren grundlegende Beschaffenheit eine solche Transportweise erlaubt. Rollenbahnen stellen unter den verschiedenen Möglichkeiten eine solide und dennoch variable Fördertechnik dar und der Betrieb kann mit oder ohne Antrieb erfolgen.

Erlauben es die örtlichen Gegebenheiten, ein gewisses Gefälle bei der Installation zu schaffen und es vereinbart sich mit dem zu transportierenden Gut, kann unter Umständen bereits eine Rollenbahn ohne Antrieb seinen Zweck erfüllen. Hierbei werden die freilaufenden Rollen entweder durch die Schwerkraft bewegt und ermöglichen so den Transport oder man erreicht einen Vorschub per Hand. Für die Transportgeschwindigkeit ist bei Ausnutzung der Schwerkraft die Größe des eingerichteten Gefälles ebenso ausschlaggebend, wie das Gewicht des Stückgutes.
Als weitere Möglichkeit steht die Entscheidung für eine Rollenbahn mit Antrieb zur Wahl, welche den Transport insgesamt natürlich erleichtert, da keine Muskelkraft eingesetzt werden muss. Zur Verfügung stehen hierfür unterschiedliche Antriebsvarianten, nämlich der Zahnriemenantrieb, Flachriemenantrieb oder der Kettenantrieb.
Unabhängig davon, ob sich ein Interessent für oder gegen einen automatischen Antrieb der Rollenbahn entscheidet, stehen je nach Beschaffenheit, Größe und Gewicht des Transportgutes, sowie der zu überwindenden Transportstrecke unterschiedliche Bauteile zur Verfügung. Verschiedene Breiten der Rollenbahnen, Geraden oder Bögen, Größe und Material der Rollen und diverse technische Zusätze, wie Winkelumsetzer oder Drehscheiben können zur Optimierung der Streckengestaltung beitragen. Eine besondere Finesse zur variablem Überbrückung von Distanzen ist die Scheren-Rollenbahn, welche Streckungen oder Kürzungen zwischen Fixpunkten erlaubt, ohne große Umbauten vornehmen zu müssen.
Größe und Material der Rollen müssen ebenso wie die Breite der Bahn unter Berücksichtigung des speziellen Transportgutes gewählt werden. Gleiches trifft für die Anzahl der Rollen auf einen bestimmten Streckenabschnitt zu, denn dem Transportgut muss eine sichere Auflage gewährt sein, um nicht beschädigt zu werden, was beispielsweise durch das Abkippen zwischen zwei Rollen durch zu groß gewählten Abstand passieren kann. Ebenso wichtig ist es, zu betrachten, wie empfindlich das zu transportierende Material ist oder wie schwer und vielleicht grobkantig, um die Beschaffenheit der Rollen darauf abzustimmen - denn auch eine Beschädigung oder ein vorzeitiger Verschleiß der Rollen sollte ausgeschlossen werden können.
Weitere Sicherheitsdetails werden durch die Montage von Seitenführungen, Stoppern oder Endanschlägen geschaffen und damit ein Abstürzen des Stückgutes verhindert. Auch der Einbau von Beschleunigungs- oder Bremsleisten kann Beschädigungen des Stückgutes verhindern, weil diese ein Aufeinanderprallen vermeiden helfen.
Um Höhenunterschiede auszugleichen, können in einer gerade verlaufenden Rollenbahn Gefälle eingearbeitet sein. Bei automatischem Antrieb verlangt diese Variante keine örtliche oder räumliche Voraussetzung.
Man sieht also, das Rollenbahnen für fast jeden erdenklichen Raum oder Stellplatz in Frage kommen. Ob dieser klein ist oder tatsächlich weite Strecken überwunden werden sollen, ob eine kurvenreiche Strecke unumgänglich ist oder Höhenunterschiede bestehen - die Errichtung einer Rollenbahn ist durch die Vielzahl von Größen und Formen von Bauteilen möglich und gegenüber diversen anderen Fördermitteln auch sehr kostengünstig.
Als posiv ist auch der geringe Wartungsaufwand einer Rollenbahn zu sehen. Weder besonders zerbrechliche noch enorm schwere Stückgüter stellen ein Hindernis dar, denn auch in solchen Fällen sind Materialien und Bauweisen erhältlich, die den Ansprüchen genügen.
Rollenbahnen bieten durch individuelle Varianten Lösungen für die meisten Transportprobleme.

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Schubmaststapler

Eine weitere Spezialvariante ist der Schubmaststapler. Schubmaststapler sind freitragend und radunterstützt zugleich. Zur Lastenaufnahme wird der Mast vorgeschoben, so dass die Gabel frei vor dem Fahrzeug liegt und sich bis auf den Boden absenken lässt. Der Transport der Last erfolgt jedoch bei zurückgezogenem Mast innerhalb der Radarme, was die Fahrstabilität verbessert und den Bedarf an Gegengewicht verringert. Bei seitlich angeordnetem Mast wird die Last mit dem seitlich angeordneten, ausfahrbaren Hubgerüst aufgenommen und für den Transport auf dem Tisch abgesetzt. Da man auf diesem Stapler seitlich sitzt, spricht man auch von einem Seitsitzstapler. Schubmaststapler sind für den innerbetrieblichen Transport insbesondere langer Lasten gedacht. Neben dem klassischen Dieselmotor wird bei Schubmaststaplern heute auch immer mehr der Elektroantrieb eingesetzt.